Umschulungsberufe

Informieren Sie sich über die verschiedenen Umschulungsberufe der DAA Brandenburg an der Havel

Wie wird die Umschulung finanziert?

Sie möchten einen neuen Beruf erlernen, sind sich aber nicht sicher, wie die Finanzierung aussehen kann? Hier erhalten Sie detaillierte Informationen.

Umschulungen bei der DAA Brandenburg sind in Vollzeit, sowie in einigen Berufen auch in Teilzeit möglich. Eine Vollzeitumschulung dauert 24 Monate. Sollten Sie eine Umschulung in Teilzeit anstreben, verlängert sich die Umschulungszeit auf 36 Monate.

Die Umschulungen beginnen jährlich im Januar/Februar und im Juli/August.

Die täglichen Anwesenheitszeiten sind von 08:00 Uhr bis 15:00 Uhr, montags bis freitags. Bei einer Teilzeitumschulung sind die täglichen Anwesenheitszeiten flexibel innerhalb dieser Zeit möglich.

Eine Umschulung kann über einen Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit bzw. der Jobcenter, aber auch als Maßnahmen der beruflichen Rehabilitation durch die Träger der Rentenversicherung oder den Berufsförderungsdienst der Bundeswehr gefördert werden.

Auch eine Selbstfinanzierung mit entsprechender Ratenvereinbarung ist möglich.

Eine Umschulung kommt immer dann in Betracht, wenn Sie bisher keine Berufsausbildung erworben haben oder Ihren erlernten Beruf (beispielsweise aus gesundheitlichen Gründen) nicht mehr ausüben können. Die Voraussetzungen richten sich nach dem gewählten Berufsbild. Ein Hauptschulabschluss ist jedoch mindestens erforderlich.

Bei allen Umschulungen ist eine Einführung in das SAP®-Programm enthalten!

Außerdem erhalten Sie für die Dauer der Umschulung einen Zugang zu dem Microsoft-Office®-Paket "Office 365®".

Der Umgang mit Zahlen und die Arbeit am Computer sind Ihre Welt. Sie haben gerne mit Kunden und Lieferanten zu tun und zeichnen sich durch Verhandlungsgeschick sowie Überzeugungskraft aus. Auch rechtliche Fragestellungen schrecken Sie nicht. Dann ist unsere Umschulung zum/zur Industriekaufmann/-frau die Richtige für Sie.

Als Industriekaufmann/-frau verkaufen Sie die Produkte und Dienstleistungen eines Unternehmens. Zu Ihren Aufgaben gehört die Analyse der Marktpotenziale, verschiedenste Aspekte der Material- und Produktionswirtschaft aber auch Kalkulation und Verkauf. Zu den anfallenden Aufgaben gehören Angebotsvergleich, Lagerwirtschaft, Produktionsplanung, Kalkulation oder das Führen von Verkaufsverhandlungen. Im Bereich Rechnungswesen bearbeiten, buchen und kontrollieren Sie die im Geschäftsverkehr anfallenden Vorgänge. Sie können als Industriekaufmann/die Industriekauffrau ihren Einsatz auch in der Personalverwaltung finden.

Der 2002 neu geordnete Beruf gehört zu den Querschnittsberufen ohne spezifische Branchen- oder Aufgabenschwerpunkte. Damit eröffnet sich Ihnen ein außergewöhnlich breites Einsatzspektrum aber auch zahlreiche Weiterqualifizierungsmöglichkeiten.

Aus 3 mach 1! Der neue Ausbildungsberuf Kauffrau/Kaufmann für Büromanagement führt ab 01.08.2014 die Berufsbilder Bürokauffrau/-mann, Kauffrau/-mann für Bürokommunikation und Fachangestellte(r) für Bürokommunikation zusammen.

Als Kaufmann oder Kauffrau für Büromanagement lernen Sie Abläufe der modernen Büroorganisation und Informationsverarbeitung kennen. Sie übernehmen Tätigkeiten im Sekretariat und in der Sachbearbeitung wie Beschaffung, Marketing, Rechnungswesen und Personalverwaltung. Neben weitreichenden Kenntnissen in den Bereichen der Büro- und Geschäftsprozesse werden integrative Fähigkeiten und Kenntnisse in Bezug auf die Ausbildungsorganisation und die Bereiche Information, Kommunikation und Kooperation vermittelt.

Neu am Berufsbild ist die Einführung von 10 Wahlqualifikationen. Hiervon können bei der DAA Brandenburg die folgenden Wahlqualifikationen ausgewählt werden:

  • Auftragssteuerung und -koordination
  • kaufmännische Steuerung und Kontrolle
  • Kaufmännische Abläufe in kleinen und mittleren Unternehmen
  • Einkauf und Logistik
  • Marketing und Vertrieb
  • Personalwirtschaft
  • Assistenz und Sekretariat
  • Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungsmanagement

 

2 Wahlqualifikationen müssen für das betriebliche Praktikum gewählt werden. Eine Wahlqualifikation davon wird Ausgangspunkt für das Fachgespräch in der Abschlussprüfung.

Sie erhalten mit den vermittelten Kenntnissen und Fertigkeiten im neuen Berufsbild eine breite Grundlage für organisatorische und bearbeitende Tätigkeiten in Industrie, Handel, Dienstleistung, Handwerk und öffentlichen Dienst.

Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistung sind für die Organisation des Güterversands, den Umschlag der Waren und deren Lagerung sowie für weitere logistische Leistungen zuständig. Sie steuern und überwachen das Zusammenwirken der Personen und Einrichtungen, die an der jeweiligen Logistikkette beteiligt sind. Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistung sind vorwiegend in Speditionen und Unternehmen im Bereich Umschlag/Lagerwirtschaft tätig.

Beschäftigungsmöglichkeiten bieten sich darüber hinaus bei Unternehmen, die z. B. in der Güterbeförderung im Straßen- oder Eisenbahnverkehr oder in der Schifffahrt aktiv sind. Ebenso kann Arbeit bei Frachtfluggesellschaften, Paketdiensten oder in der Lkw-Vermietung gefunden werden.

Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistung arbeiten sehr viel in Büroräumen - auch in Großraumbüros, wo sie am Computer z. B. neue Routen planen und Termine festlegen. Vertraute Arbeitsumgebung ist auch die Lager- bzw. Umschlaghalle, wo Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistung beispielsweise den Barcode von Waren in die Lagerbestandsliste einscannen. Auf dem Betriebsgelände überprüfen sie Ladelisten. In der Registratur schlagen sie Frachtpapiere nach.

Für Kaufleute im Groß- und Außenhandel bieten mehr als 120 Großhandelsbranchen in der Bundesrepublik ein breites berufliches Einsatzspektrum in betrieblichen Funktionsbereichen, wie zum Beispiel Materialwirtschaft, Einkauf, Verkauf, Versand, Buchhaltung und Außendienst.

Kaufleute im Groß- und Außenhandel der Fachrichtung Großhandel beschäftigen sich vorwiegend mit dem Einkauf von Waren und deren Weiterverkauf an Handels-, Handwerks- und Industrieunternehmen. Sie ermitteln sie Bezugsquellen und den Bedarf an Waren, holen Angebote ein, vergleichen Konditionen und führen Einkaufsverhandlungen mit Lieferanten. Die Kunden werden von ihnen über die Eigenschaften der Waren beraten. Die Kauffrau im Groß- und Außenhandel/der Kaufmann im Groß- und Außenhandel kontrolliert nach dem Wareneingang die Rechnungen und Lieferpapiere und sorgt für ordnungsgemäße Lagerung und Vorbereitung und Durchführung der Warenauslieferung. Die Abwicklung von Kostenrechnungs- und Zahlungsvorgängen, Bearbeitung von Reklamationen und Organisation von Marketingmaßnahmen gehören ebenso zu den Aufgaben.

Auf der Grundlage einer Groß- und Außenhandelsausbildung kann beispielsweise die Fortbildung zur Handelsfachwirtin/zum Handelsfachwirt absolviert werden.

Im Mittelpunkt der Tätigkeit von Kaufleuten im Einzelhandel steht der Warenverkauf. Sie bedienen Kunden unter Berücksichtigung branchenspezifischer Warenkenntnisse und verkaufen diese Artikel. Dies schließt ein Interesse am Umgang mit Menschen (Beraten und Verkaufen) sowie ein sicheres Auftreten und psychische Belastbarkeit ein.

Zu den Aufgabengebieten von Kaufleuten im Einzelhandel gehören auch die fachgerechte Lagerung der Artikel und die regelmäßige Überwachung des Lagerbestands.

Die Kaufleute zeichnen die Waren aus und stellen sie für den Verkauf bereit. Für Kaufleute im Einzelhandel bietet sich aufgrund der breiten kaufmännischen und warenkundlichen Qualifikation die Möglichkeit, in verschiedenen Branchen und Betrieben tätig zu werden. Nach Abschluss der Ausbildung gibt es die Möglichkeit der branchenunabhängigen Fortbildung, z. B. als Handelsassistent/-in, Handelsfachwirt/-in oder Fachkaufmann/-frau.

Kaufleute im Gesundheitswesen wirken bei der Entwicklung von Dienstleistungsangeboten mit. Sie planen und organisieren die Geschäfts- und Leistungsprozesse in den unterschiedlichsten Arbeitsgebieten des Gesundheitswesens.

Sie arbeiten in der Kundenbetreuung, Personalwirtschaft und Materialverwaltung sowie bei der Leistungsabrechnung. Sie arbeiten überwiegend in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, Rehabilitationseinrichtungen, bei Krankenkassen sowie medizinischen Diensten und größeren Arztpraxen. Ebenso finden sie Arbeitsplätze im Bereich der Rettungsdienste und bei Verbänden der freien Wohlfahrtspflege.

Ihre Aufgaben erfordern Kenntnisse über rechtliche Grundlagen, Strukturen und Aufgaben des Gesundheits- und Sozialwesens, Qualifikationen in den Bereichen Kundenbetreuung, Dokumentations- und Berichtswesen sowie Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen.

Immobilienkaufleute sind in allen Geschäftsbereichen der Immobilienwirtschaft tätig. Sie arbeiten in Wohnungsunternehmen, bei Bauträgern, Immobilien- und Projektentwicklern, bei Grundstücks-, Vermögens- und Wohnungseigentumsverwaltungen, bei Immobilienmaklern oder in Immobilienabteilungen von Banken, Bausparkassen, Versicherungen, Industrie- und Handelsunternehmen. Wohnen gehört zu den Grundbedürfnissen eines jeden Menschen und ist somit von hoher sozialer Bedeutung. Die Wohnung selbst oder das Haus ist ein wirtschaftliches Gut, das den Spielregeln, des Marktes unterworfen ist. Immobilienkaufleute vermitteln, verwalten oder verkaufen Wohnungen, Büros, Fabrikhallen oder Baugrundstücke. Die zunehmende internationale Ausrichtung vieler Unternehmen und geänderte Bedingungen der Nachfrage erfordern kommunikative Fremdsprachenkenntnisse, soziale Kompetenzen sowie technisches Verständnis. Auch Produktwissen, Kundenorientierung und moderne Methoden der Unternehmensführung sind Inhalte der neuen Ausbildungsverordnung.

Personaldienstleistungskaufleute sichten den Stellen- und Bewerbermarkt, formulieren Stellenanzeigen und wählen geeignete Bewerber aus. Sie führen Beratungsgespräche und gleichen Anforderungs- und Bewerberprofile ab. Zudem wirken sie bei der Personaleinstellung und bei Vertragsabschlüssen mit. Neben der Personaldisposition planen sie die Personalentwicklung, führen Personalakten und erstellen Entgeltabrechnungen. Darüber hinaus akquirieren sie Aufträge und betreuen Kundenunternehmen. Hauptsächlich arbeiten sie bei Personaldienstleistern sowie in Personalabteilungen größerer Unternehmen. Auch ein Einsatz in der Personalberatung ist möglich.

Beispielhafte Tätigkeitsfelder sind:

  • Personalbeschaffung
  • Kundenakquisition im Personalbereich
  • Kunden- und Personalberatung
  • Personalentwicklung
  • Personalplanung und -disposition

Fachkräfte für Lagerlogistik nehmen Güter an, kontrollieren sie und sorgen für eine sachgerechte Lagerung. Sie stellen Lieferungen sowie Tourenpläne zusammen, verladen Güter und versenden diese. Sie wirken bei der Optimierung logistischer Prozesse mit. Fachkräfte für Lagerlogistik finden Beschäftigung in Unternehmen nahezu aller Wirtschaftsbereiche.

Typische Tätigkeiten:

  • Sie wirken bei logistischen Planungs- und Organisationsprozessen mit
  • nehmen Güter an und prüfen anhand der Begleitpapiere die ordnungsgemäße Lieferung
  • transportieren Güter innerhalb eines Betriebes (teils Gabelstaplerschein nötig)
  • kontrollieren Warenbestände auf Vollzähligkeit und Veränderungen
  • führen Maßnahmen zur Warenpflege durch
  • kommissionieren Güter, stellen Sendungen zusammen, verpacken, kennzeichnen und beschriften sie, verladen und versenden diese nach gesetztlichen Vorgaben
  • erstellen Lagerbestandslisten, Ladelisten Ladepläne sowie Versand- u. Begleitpapiere nach gesetzlichen und berufsgenossenschaftlichen Vorschriften

Als Fachlagerist/-in übernehmen Sie eine zentrale Rolle. Sie lernen vieles über Warenannahme und -lagerung, Bestandskontrolle und -pflege, Qualitätssicherung, Kommissionierung, Belade- und Tourenpläne, Versand- und Begleitpapiere sowie über Flurfördergeräte und die Einsatzplanung von Mitarbeitern kennen.

Beispielhafte Tätigkeiten:

  • wirken bei logistischen Planungs- und Organisationsprozessen mit
  • nehmen Güter an und prüfen anhand der Begleitpapiere die ordnungsgemäße Lieferung
  • transportieren Güter innerhalb eines Betriebes (teils Gabelstaplerschein nötig)
  • packen Güter aus, sortieren und lagern sie, zeichnen aus, und portionieren Produkte
  • wirken bei der Erstellung von Tourenplänen mit
  • planen, organisieren, nutzen und überwachen den Einsatz von Arbeits- u. Fördermitteln
  • wenden Informations- und Kommunikationssysteme, Standardsoftware sowie arbeitsplatzbezogene Software an

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